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Auskunftsdienst von Bibliotheken

Die Meldung über den Start ist vom 16.11. und wurde von der Presse bereits kommentiert (FAZ, hr-online, Südkurier). Researchblog greift deshalb ein Beispiel und das dahinterliegende Konzept der Auskunftsdienste auf. Ein Folgeartikel beschäftigt sich mit direkten Informationschats – die im Gegensatz zu den Auskunftsdiensten (Reference Point/Desk/etc.) – sofort einen Ansprechpartner vermitteln. Damit sprechen wir bereits an, dass der InfoPoint Google – entgegen anderslautender Zitate der obigen Presseartikel – nichts engegenzusetzen hat, da der typische Google Nutzer die Info sofort möchte. Selbst die optimistische halbe Stunde Reaktionszeit ist den meisten zu lange. Die zu erwartende Informationsqualität von fachlich geschulten Menschen im Hintergrund ist freilich eine bessere. Suchmaschinen sind also für die schnelle Antwort (bspw. Geburtsdaten) der InfoPoint für qualifizierte und verifzierte Antworten mit mehr Tiefgang, Quellenverweisen und dem Gefühl, einen denkenden Menschen angesprochen zu haben. Das Modell hinter InfoPoint ist Questionpoint. Questionpoint ist ein umfangreiches Modell inklusive festen Rollen und Prozessen aus der Bibliothekswelt und dort auch verankert. Wer sich einmal auf Englisch ein paar beantwortete Beispiele eines solchen Virtual Reference Desk anschauen möchte wird bei der University of Michigan fündig. Softwarelösungen die die Ablage, das erstellen eines Pools aus beantworteten Fragen, die erstellung eines Reports und die Verwaltung übe ehmen finden sich bswp. auf Seite 10 in diesem PDF. Wer bei dem Thema am Ball bleiben möchte, dann ich den Digital Referecne Blog empfehlen.

https://bsky.app/intent/compose?text=I%27m%20reading%20through%20the%20Bluesky%20API%20docs%21%20🦋%0Ahttps%3A//docs.bsky.app